System des Monats April 2026: EVCA Flex für EV-Prüfungen in den USA
Ein Kunde in den USA prüft mit EVCA Flex, wie ein Fahrzeug unter kontrollierten Bedingungen auf unerwartete Ladenachrichten und verzögerte Antworten reagiert.

Die Konfiguration
- Integrierter bidirektionaler DC-CCS-Leistungskreis: 30 kW
- Bis zu 1.000 V und bis zu 80 A innerhalb des 30-kW-Betriebsbereichs
- EV- und EVSE-Simulation; Man-in-the-Middle mit Sniffer
- Höhere Leistung und Manipulating Gateway als künftige Erweiterungen
DC-CCS-Arbeitspunkt auswählen
Der integrierte DC-CCS-Leistungskreis bietet einen Leistungsbereich bis 30 kW. Die Spannungs- und Stromgrenzen liegen bei 1.000 V und 80 A; beide Maximalwerte werden nicht gleichzeitig erreicht. Eine Aufrüstung auf höhere Leistungsklassen ist geplant.
Das Verhalten der simulierten Ladestation steuern
Mit comframe und Professional EVSE Simulation übernimmt das System die Rolle der Ladestation. Der Kunde kann Kommunikationsparameter, Nachrichteninhalte und Zeitverhalten verändern und anschließend die Fahrzeugreaktion auf unerwartete Nachrichten oder verzögerte Antworten beobachten. So lässt sich die Laderobustheit über den normalen Ablauf hinaus bewerten.
Simulierte und reale Ladevorgänge vergleichen
Mit Man-in-the-Middle und Sniffer kann der Kunde auch reale Ladevorgänge analysieren. Das ergänzt die Prüfungen mit einem simulierten Ladepartner.
Geplante Erweiterung: Manipulating Gateway
Für dieses Projekt ist Manipulating Gateway als Erweiterung geplant. Sie würde dem Kunden ermöglichen, Kommunikationsparameter während des Ladens zwischen einem realen Fahrzeug und einer realen Ladestation zu verändern. So ließen sich vermutete Ursachen von Interoperabilitätsproblemen untersuchen und ihre Auswirkungen direkt beobachten.