
Anwendungen / Integrationstests
EVCC, BMS und OBC testen
Prüfen Sie, ob Ladekommunikation, Batteriegrenzen und elektrische Reaktionen von EVCC, Batteriemanagementsystem (BMS) und OBC zusammenpassen.
Testszenario: Eine Bedingung durch die Steuergeräte verfolgen
Beispielprüfung: Das BMS erkennt eine Temperatur, die einen geringeren Ladestrom erfordert. Der EVCC muss die geänderte Grenze kommunizieren. Beim AC-Laden muss der OBC seinen Betrieb entsprechend anpassen; beim DC-Laden liefert die externe Ladestation die batterieseitige Leistung. Vergleichen Sie die Grenzwertnachricht und den gemessenen Strom auf derselben Zeitachse.
Eine Ladeentscheidung über EVCC, BMS und OBC hinweg.
Geben Sie auf einem Steuergeräteprüfstand, in einem Fahrzeugteilsystem oder am vollständigen Elektrofahrzeug Batteriezustand und Ladegegenstelle vor. Vergleichen Sie Steuergeräteentscheidungen und gemessene Reaktion auf einer Zeitachse.
Der AC-Pfad enthält den OBC; direktes DC-Laden über CCS, CHAdeMO und GB/T DC umgeht ihn. BMS-Validierung auf Zellebene und Leistung auf Packebene bleiben getrennte Teile der konfigurierten Prüfumgebung.
Ein Fahrzeugzustand über alle Steuergeräte hinweg
Eine gültige Ladenachricht kann dennoch eine ungültige Fahrzeugentscheidung ausdrücken.
Der EVCC kann formal gültige Spannung und Strom anfordern, obwohl das BMS die zulässige Leistung bereits reduziert, ein Isolationsproblem erkannt oder einen Stopp angefordert hat. Die einzelnen Steuergeräte können auf getrennten Prüfständen korrekt erscheinen, während ihre gemeinsame Entscheidung widersprüchlich ist.
Eine Entscheidungskette im Elektrofahrzeug
Eine gültige Nachricht reicht nicht aus.
Jedes Steuergerät muss denselben Fahrzeugzustand beschreiben.
- EVCA
Bildet die Ladestation nach
- Ladeprotokoll
- Zustände der unteren Signalebene
- Leistungs- und Fehlerkontext
- Kontrollierte Gegenstelle
- EVCC
Handelt das Laden aus
- Spannungs- und Stromanforderung
- Dienst- und Protokollzustand
- Zertifikate und Zeitverhalten
- Stopp- und Fehlermeldungen
- BMS
Gibt die Batterienutzung frei
- SOC und Leistungsgrenzen
- Temperatur und Isolation
- Schützfreigabe
- Fehler- und Wiederherstellungszustand
- Fahrzeugsteuerungen
Koordinieren die Aktion
- VCU und Temperaturregelung
- Vorladen und Schütze
- OBC-Freigabe und Leistungsreduzierung
- Koordination des sicheren Zustands
- Physische Reaktion
Setzt die Entscheidung um
- OBC oder direkter DC-Pfad
- Spannung und Strom
- Sicherer Stopp und Wiederherstellung
- Synchronisierte Nachweise in comframe
- EVCC-Nachrichten
- BMS- und Fahrzeug-CAN
- OBC und Schütze
- Spannung und Strom
- Erwarteter Zusammenhang
Abweichende Grenzwerte
Der EVCC fordert mehr Spannung, Strom oder Leistung an, als das BMS aktuell zulässt.
Abweichende Zustände
Ladebereitschaft, Schütze, Isolation und Protokollzustand beschreiben nicht mehr denselben Fahrzeugzustand.
Verzögerte Auswirkung
Ein Batterie- oder Temperaturereignis erreicht die Ladekommunikation oder Leistungsschnittstelle zu spät.
Stopp ohne zugeordnete Ursache
Die Sitzung endet auf der letzten Ebene korrekt, aber die auslösende systemübergreifende Abweichung bleibt verborgen.
Integriertes AC-Laden und OBC-Tests im Elektrofahrzeug
Das Onboard-Ladegerät gemeinsam mit den Steuergeräten prüfen, die es freigeben, begrenzen und stoppen.
Ein OBC-Test im Elektrofahrzeug verbindet AC-Ladeschnittstelle und OBC-Wandlung mit EVCC, BMS, VCU, Schützlogik, thermischen Grenzen und batterieseitigem Zustand.
Passt der angeforderte AC-Arbeitspunkt zum Batteriezustand?
Ordnen Sie vor der OBC-Freigabe die EVCC-Anforderung der BMS-Spannung, dem Strom, SOC, der Temperatur und den Sicherheitsgrenzen zu.
Folgt der Wandler dem zulässigen Befehl?
Prüfen Sie Freigabe, Leistungsfaktor, Wirkungsgrad, Leistungsreduzierung, Diagnose, Stromreaktion und kontrollierte Abschaltung innerhalb der konfigurierten Prüftiefe.
Stimmen VCU, Temperaturregelung und Schütze überein?
Prüfen Sie Vorladen, Hochvoltfreigabe, thermische Leistungsreduzierung, Fehlerweitergabe und Wiederherstellung als einen Fahrzeugablauf.
Integration des direkten DC-Ladens
Bei DC CCS, CHAdeMO und GB/T DC wird der OBC umgangen. Die Steuerungsaufgabe bleibt bestehen.
Beim direkten DC-Laden versorgt die Ladestation den Hochvoltbatteriepfad über Fahrzeugladebuchse und Schütze. EVCC, BMS, VCU, Isolationsüberwachung, Temperaturregelung und Schaltsequenz müssen weiterhin beim zulässigen Arbeitspunkt und der richtigen Reaktion auf eine geänderte Grenze oder einen Fehler übereinstimmen.
PLC-Ladekommunikation
Koordinieren Sie die Kommunikation nach DIN 70121 oder ISO 15118 mit Control-Pilot- (CP) und Proximity-Pilot-Zustand (PP), angeforderten Grenzen, Schützen, Isolation, Spannung und Strom.
CAN-basierte Ladekommunikation
Setzen Sie CHAdeMO-Nachrichten und ihr Zeitverhalten in Beziehung zu Batteriefreigabe, Ladezustand, physischem Ausgang und sicherem Stoppverhalten.
GB/T 27930 und Fahrzeugzustand
Ordnen Sie GB/T-Kommunikation, Schnittstellenbedingungen, BMS-Grenzen, Schützsequenz und gemessene DC-Reaktion einander zu.
Genaue Protokolle, Ausgaben, Schnittstellen der unteren Signalebene, Leistungsbereiche und Fehlerfunktionen hängen von der gewählten Konfiguration aus EVCA, BCS, comframe und externer Leistungstechnik ab. Für den freigegebenen Umfang bleiben die unterstützten Normen und Produktseiten maßgeblich.
Vom nominellen Laden zur koordinierten Fehlerreaktion
Prüfen, wie Batteriegrenzen zu Ladeverhalten werden.
Ändern Sie jeweils eine kontrollierte Bedingung. Zeichnen Sie Ladeanforderung, Batteriezustand, Steuergerätereaktionen und physisches Ergebnis auf. Bewerten Sie anhand des Bestehenskriteriums sowohl den erreichten Zustand als auch das Zeitverhalten.
Validieren Sie Aufwachen, Bereitschaft, Vorladen, Schütze, ausgehandelte Grenzen und den Übergang zur Energieübertragung.
Ändern Sie die vom BMS zugelassene Spannung, den Strom oder die Leistung und prüfen Sie, wie schnell EVCC und physischer Pfad folgen.
Geben Sie Zell-, Pack-, OBC- oder Kühlgrenzen vor und bestätigen Sie eine koordinierte Reduzierung statt instabilen Regelverhaltens.
Prüfen Sie Erkennung, Kommunikation, Schaltsequenz, sicheren Zustand und Wiederherstellung nach einer definierten Sicherheitsbedingung.
Prüfen Sie, ob Wandlerdiagnose und verfügbare Leistung in den Zuständen von BMS, EVCC und VCU konsistent abgebildet werden.
Prüfen Sie den Zusammenhang zwischen Protokollbereitschaft, physischem Schalten und gemessenem Hochvoltverhalten.
Speisen Sie verzögerte, fehlende oder widersprüchliche Fahrzeugnetz- und Ladeinformationen ein, soweit die Konfiguration dies unterstützt.
Bestätigen Sie Stoppgrund, Nachrichtenfolge, Stromrampe, Schützöffnung, verbleibende Zustände und Wiederanlaufverhalten.
Systemübergreifende zeitliche Zuordnung
Die erste Unstimmigkeit finden, nicht nur den letzten Ladefehler.
comframe kann Ladekommunikation, Fahrzeugnetzzustände, BMS-Grenzen, OBC- oder direktes DC-Verhalten und elektrische Messungen auf einer gemeinsamen Zeitbasis darstellen. Entwickler können anschließend prüfen, ob jedes System innerhalb der geforderten Zeit auf dieselbe Bedingung reagiert hat.
Integrationsvalidierungsmatrix
Jede geänderte Bedingung mit der erwarteten Fahrzeugauswirkung verbinden.
Scrollen Sie die Tabelle auf kleinen Bildschirmen horizontal, um alle Spalten zu sehen.
| System oder Signal | Nomineller Zusammenhang | Geänderte Bedingung | Erwartete Auswirkung | Erforderliche Nachweise |
|---|---|---|---|---|
| EVCC-Anforderung | Anforderung bleibt innerhalb der aktuellen BMS-Freigabe | Spannungs- oder Strombedarf überschreitet eine neue Grenze | Anforderung wird reduziert oder das Laden stoppt innerhalb der festgelegten Zeit | Nachricht, Zeitstempel, aktive Grenze und physische Reaktion |
| BMS-Freigabe | SOC, Temperatur, Isolation und Zellzustände erlauben das Laden | Thermische Grenze, Zellgrenze oder Sicherheitsgrenze wird erreicht | Zulässige Leistung ändert sich und die zuständigen Steuergeräte reagieren abgestimmt | BMS-Zustand, CAN-Signal, Diagnosegrund und Freigabebedingung |
| OBC oder direkter DC-Pfad | Leistungswandlung oder direkter Batteriepfad folgt dem zulässigen Arbeitspunkt | Wandler-Leistungsreduzierung, DC-Grenze oder Leistungsstufenfehler | Tatsächliche Spannung und Strom bleiben mit dem kommunizierten Zustand konsistent | Befehl, Wandler- oder Leistungspfadzustand sowie gemessene Spannung und Strom |
| Schütze und Vorladen | Schaltzustand entspricht Ladebereitschaft und Hochvoltbedingungen | Vorlade-Zeitüberschreitung, Schützabweichung oder unerwartetes Öffnen | Energieübertragung wird ohne ungültigen Zwischenzustand verhindert oder gestoppt | Schützbefehl, Rückmeldung, Hochvoltbus und Protokollübergang |
| Isolation und HVIL | Sicherheitsbedingungen erlauben die gewählte Ladephase | Isolations- oder Verriegelungszustand wird ungültig | Fehler wird weitergegeben und das System erreicht den definierten sicheren Zustand | Gemessene Bedingung, Diagnosepfad, Stoppgrund und Wiederherstellungssequenz |
| Fahrzeugnetz | EVCC, BMS, VCU, OBC und Temperatursteuergerät teilen konsistente Informationen | Nachrichtenverlust, Latenz oder widersprüchlicher Zustand | Zeitüberschreitung, Rückfallstrategie oder sicherer Stopp folgt der freigegebenen Strategie | CAN- oder Ethernet-Zeitverhalten, Steuergerätezustand und resultierendes Ladeverhalten |
EVCA + Battery Cell Simulator + comframe
Physische Systeme und Software bilden eine integrierte Fahrzeugprüfumgebung.
EVCA steuert die Ladegegenstelle, der Battery Cell Simulator liefert BMS-Eingangssignale und comframe verbindet Konfiguration, synchronisierte Messung, Automatisierung und Nachweise. Die Kundenumgebung stellt reale Fahrzeugsteuergeräte und das maßgebliche Fahrzeugsicherheitskonzept bereit.

Systemkomponenten und Integrationsdetails
Ladestation als Gegenstelle
EVSE-Simulation (Ladestationssimulation), Kommunikation, Zustände der unteren Signalebene, Lademessungen, konfigurierbares Verhalten und anwendbare Fehler.
EVCA-Plattform ansehenKontrollierter Batteriezustand
Virtuelle Zellen, Temperatursensoren, Balancing, Isolation, strombezogene Bedingungen und elektrische Fehlerzustände.
BMS-Prüfsystem ansehenKonfiguration und Nachweise
Zeitlich zugeordnete Lade- und Fahrzeugdaten, Automatisierung, erwartete Zusammenhänge, Ergebnisse und Integrationsschnittstellen.
comframe ansehenProjektspezifischer Energiepfad
Netzemulation, Batterieemulation, Quelle, Senke, Leistungsmessung, Kühlung und Sicherheit werden für das AC- oder DC-Prüfziel ausgewählt.
Die gemeinsame Architektur von comemso und Cinergia zeigt einen Integrationsweg für Netz- und Batterieemulation mit EVCA. Die externe Leistungstechnik wird projektspezifisch ausgewählt und ist nicht auf einen Anbieter beschränkt.
Einen Integrationstest vorbereiten, ausführen und aufbewahren.
Definieren Sie reale und simulierte Steuergeräte, Fahrzeugnetze und Leistungspfad. Konfigurieren Sie Batteriezustand, Ladegegenstelle und den Normalzustand, Grenzfall oder Fehler innerhalb des freigegebenen Leistungs-, Kühlungs- und Sicherheitsaufbaus.
Ordnen Sie während der Ausführung Ladenachrichten, BMS- und Fahrzeugnetzzustände, OBC- oder direktes DC-Verhalten, Schütze und elektrische Messungen zeitlich einander zu. Bewahren Sie Prüflingsversionen, Konfiguration, Abweichungen und Ergebnisse für die Regression auf.
Zugehörigen Prüfumfang ansehen.
Weiter zu EV-Prüfung für den Fahrzeuglebenszyklus, BMS-Prüfung für die Validierung auf Zellebene oder zu den EVCA und BCS-Produktseiten für die Systemauswahl.
Unterstützte Normen und die freigegebenen Test Libraries definieren den relevanten Verifizierungsumfang.
Für Teams, die die gemeinsame Fahrzeugreaktion verantworten.
Fahrzeughersteller koordinieren die Ladefreigabe über die Steuergeräte hinweg. EVCC- und BMS-Zulieferer prüfen die Schnittstellen, für die sie verantwortlich sind. OBC-Teams gleichen Wandlerdiagnose und Leistungsreduzierung mit den zulässigen Batteriegrenzen ab. Labore können dieselben Szenarien für verschiedene Hardware- und Softwarevarianten wiederholen.
Häufig gestellte Fragen
EVCC, BMS und OBC: häufige Fragen
Warum sollten EVCC und BMS gemeinsam getestet werden?
Der EVCC handelt das Laden aus, während das BMS die Batteriegrenzen und die sicherheitsbezogene Freigabe bestimmt. Angeforderte Spannung und Strom, SOC, Temperatur, Isolation, Schütze und Fehler müssen konsistent bleiben. Getrennte Steuergerätetests können nicht belegen, dass das Fahrzeug den richtigen gemeinsamen Zustand erreicht.
Warum gehört der OBC zu diesem Integrationstest?
Beim AC-Laden wandelt das Onboard-Ladegerät netzseitige Wechselstromleistung in Gleichstromleistung für die Hochvoltbatterie um. Freigabe, Strombedarf, Leistungsreduzierung, Diagnose und Stoppverhalten werden durch EVCC, BMS, VCU, Temperaturregelung und Schützzustände gesteuert oder begrenzt. Ein alleiniger OBC-Test belegt nicht, dass das gesamte Ladesystem des Elektrofahrzeugs korrekt arbeitet.
Was ändert sich beim direkten DC-Laden?
Bei DC CCS, CHAdeMO und GB/T DC versorgt die externe Ladestation den Hochvoltbatteriepfad über Ladebuchse und Schütze. Der OBC wird im Energiepfad umgangen. EVCC, BMS, VCU, Isolationsüberwachung, Schütze und Temperaturregelung koordinieren aber weiterhin Anforderung, Freigabe und sichere physische Reaktion.
Lässt sich die Integration testen, bevor ein vollständiges Fahrzeug existiert?
Ja. EVCA kann die Ladestation als Gegenstelle bereitstellen, während der Battery Cell Simulator dem BMS kontrollierte Zell-, Sensor-, Balancing-, Isolations- und Fehlerbedingungen liefert. Kundeneigene Fahrzeugnetze, Steuergeräte und HiL-Komponenten können so einen Teilsystemprüfstand bilden, bevor das vollständige Fahrzeug oder die Traktionsbatterie verfügbar ist.
Welche Ladetechnologien sind für EVCC-BMS-Integrationstests relevant?
Der aktuelle Anwendungsumfang umfasst AC-Laden mit OBC und direktes DC-Fahrzeugladen für DC CCS, CHAdeMO und DC-China / GB/T DC. Genaue Normen, Versionen, Steckverbinderhardware und verfügbare Funktionen hängen vom gewählten Systemstand und der Konfiguration ab.
Welche Größen sollten zeitlich zugeordnet werden?
Typische Größen sind angeforderte und zulässige Spannung und Strom, SOC, Zell- und Packtemperaturen, Isolation, Schütz- und Vorladezustände, OBC-Befehle und -Diagnose, Ladebereitschaft, Protokollnachrichten, Fahrzeugnetzdaten, physische Spannung und Strom, Stoppgründe und Wiederherstellungszeiten.
Fahrzeugseitige Prüfplanung
Den Integrationstest für EVCC, BMS und OBC planen.
Verfolgen Sie eine geänderte Batteriegrenze über die Ladeanforderung bis zur elektrischen Reaktion. Legen Sie AC- und direkte DC-Szenarien, Steuergeräteschnittstellen und erwartete Reaktionszeiten fest.
