EMC Link in einer EMV-Prüfkammer

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EMC Link: Optische Ladeschnittstelle für EMV-Prüfungen

Verbinden Sie die Ladesignale innerhalb der EMV-Kammer mit einem realen oder simulierten Ladepartner außerhalb. EMC Link überträgt die konfigurierten Signalpfade transparent über Lichtwellenleiter.

  • Optische Ladekommunikation
  • Reale oder simulierte Ladepartner
  • Prüftechnik außerhalb der Kammer

Aufbau und Einsatzfälle

Der Prüfling bleibt in der Kammer, die Prüftechnik außerhalb.

Wählen Sie kammerseitige und externe Einheit passend zum Prüfling (DUT) und seinem Ladegegenpart.

In der Kammer

Prüfling und kompakte EMC-Link-Einheit; die kammerseitige Einheit erhält eine gefilterte 12-V-DC-Versorgung.

Optische Verbindung

Zwei Lichtwellenleiter verbinden die kammerseitige und die externe Einheit.

Außerhalb der Kammer

Externe Einheit und Ladegegenpart; optional EVCA und comframe für Simulation, Bedienung und Auswertung.

Konfigurierter Signalumfang

Wählen Sie die Signale für Ihre Ladeschnittstelle.

Ladetechnologie und freigegebene Modulkonfiguration bestimmen, welche Signalpfade verfügbar sind.

PLC-Kommunikation

Übergeordnete Powerline-Kommunikation für die jeweils unterstützten Ladetechnologien.

Low-Level-Ladesignale

CP/PP, CS1/CS2, CC1/CC2, CE/ID und Temperatur entsprechend der gewählten Konfiguration.

Hilfssignale

Relaiskontakt zur digitalen Steuerung der gegenüberliegenden 12-V-Hilfsumgebung, sofern konfiguriert.

CAN und Ethernet

Ergänzende Datenpfade für die gewählte Prüfarchitektur.

Aufgaben im vollständigen Prüfaufbau

Optische Signalübertragung
EMC Link und die gewählten Module übertragen die freigegebenen Signalpfade transparent.
Simulation und Auswertung
Das angeschlossene Testsystem übernimmt Simulation, Protokolldekodierung, Manipulation, Aufzeichnung und Automatisierung; EVCA/comframe stellt diese Funktionen bei entsprechender Konfiguration bereit.
Ladeleistung und Sicherheit
Externe Quellen, Lasten und Laborinfrastruktur übernehmen Leistungswandlung, Ladeleistung, Kühlung und Sicherheitsfunktionen. EMC Link überträgt keine Ladeleistung.
EMV-Messung und Bewertung
Das Labor verantwortet Anregung, Messgeräte, Grenzwerte und Bewertung gemäß dem vereinbarten Prüfplan. EMC Link erzeugt kein EMV-Konformitätsurteil.
EMC Link auf einem Arbeitstisch in der Kammer
EMC Link in der eigenen EMV-Kammer von comemso. Messumfang und Grenzen der Kammer.

Technologiespezifische Module

Wählen Sie die Ladetechnologie und passende Module.

Module, Steckverbinder und Softwarekompatibilität werden für die vereinbarte Konfiguration festgelegt. Die softwaregesteuerte Auswahl ist innerhalb des unterstützten Umfangs verfügbar.

AC

Control-Pilot- und Proximity-Pfade für das Ladezustandsverhalten.

CCS

Combo 1 und Combo 2 mit den konfigurierten Low-Level-Pfaden und PLC-Kommunikation.

NACS

Konfigurierte Ladesignalpfade und PLC-Kommunikation.

CHAdeMO

Technologiespezifische Low-Level-Signale und CAN-Kommunikation.

GB/T DC

CC1/CC2, CAN und die konfigurierten Schnittstellensignale.

Normen und Prüfumfang

Definieren Sie die geltenden EMV-Prüfanforderungen.

Wählen Sie Norm und Betriebsbedingungen passend zum Prüfling. Die veröffentlichte Ausgabe und der Prüfplan des Labors legen das Verfahren fest.

IEC 61851-21-1

Fahrzeug und Onboard-Ladegerät

EMV-Anforderungen an fahrzeugseitige Ladeeinheiten, geprüft am vollständigen Fahrzeug oder als elektronische Unterbaugruppe im jeweiligen Anwendungsbereich.

IEC 61851-21-2

Externe Ladeeinrichtungen

EMV-Anforderungen an externe Ladesysteme für Elektrofahrzeuge und ihre maßgeblichen Betriebsarten.

UN R10 / ECE R10

Fahrzeuggenehmigung

Änderungsserie, Anhang, aktiven Ladezustand und erforderliche Laborgeometrie im Genehmigungsplan festlegen.

IEC 61000-3

Oberschwingungen und Flicker

Separate Netz- und Messgeräte bewerten das Verhalten am Wechselstromnetz. EMC Link erhält den konfigurierten Kommunikationspfad.

Auswahl und Installation

Drei Fragen vor der EMC-Link-Konfiguration.

Wann benötige ich EVCA?

EMC Link kann ein reales EV und eine reale EVSE im Standalone-Betrieb verbinden. Eine kompatible EVCA/comframe-Konfiguration ergänzt eine simulierte Ladegegenstelle, Protokollanalyse, Aufzeichnung oder automatisierte Steuerung, wenn die Prüfung diese Funktionen erfordert.

Was muss für die Kammerinstallation vorgesehen werden?

Planen Sie zwei Lichtwellenleiter, passende Durchführungen und eine gefilterte 12-V-DC-Versorgung für die kammerseitige Einheit ein. Das Labor definiert Leitungsführung, Filterung, externe Leistungsversorgung und Sicherheitsintegration für den freigegebenen Aufbau.

Sind alle Ladetechnologien in einer Grundkonfiguration enthalten?

Die enthaltenen Technologiepfade hängen von den gewählten Modulen, Steckverbindern und der kompatiblen Software ab. Das Angebot legt den freigegebenen Umfang fest. MCS hat einen eigenen Produkt- und Konfigurationspfad.

Prüfaufbau konfigurieren

Bereiten Sie diese fünf Angaben für Ihre EMC-Link-Konfiguration vor.

  1. Prüfling, Norm und Betriebsbedingung

    Fahrzeug, OBC, Ladebuchse, Controller, EVSE oder Modul; maßgebliche Normausgabe und Prüfbetriebsart.

  2. Ladegegenpart

    Reales EV, reale EVSE, EV-Simulation oder EVSE-Simulation.

  3. Technologie und Signalumfang

    Steckverbinderfamilie, PLC, Low-Level-Signale, CAN, Ethernet, Temperatur und Hilfssignale.

  4. Kammerintegration

    EMV- oder Klimakammer, Lichtwellenleiterführung, Durchführungen, gefilterte 12-V-Versorgung, Netznachbildung/AAN, Kabelbaumgeometrie, externe Leistung und Sicherheit.

  5. Nachweise und Software

    Standalone-Betrieb oder kompatible EVCA/comframe-Funktionen für Aufzeichnung, Analyse, Steuerung und Berichte.

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